




Am Vor- und Nachmittag fand jeweils eine 50-minütige Vorführung statt. Akteure aus dem Jugend- und Erwachsenenbereich zeigten ihr Erlerntes. Beeindruckend war schon die große Anzahl der Kinder beim Einmarsch in die Halle. Anhand der Gürtelfarben kann man sehen, dass viele der Kinder schon seit vielen Jahren diesen Sport betreiben, und dieses anscheinend mit sehr viel Spaß. Ein Lob an die Trainer. Bei der Vorführung konnten die Sportler zeigen, wie sie sich entwickelt haben.
Nach der Grundschule, bei der Basiselemente des Karate geübt werden, konnte man die Kata sehen. Bei der Kata handelt es sich um einen imaginären Kampf gegen mehrere Gegner, bei dem die Bewegungsabläufe genau festgelegt sind. Für viele eine große Hürde zur Erreichung der nächsthöheren Gürtelgraduierung.
Als letztes wurde das Kumite gezeigt. Dabei werden Übungen mit einem Partner durchgeführt. Augenmerk ist dabei auf den Begriff Partner zu legen. Partnerschonendes Training hat hier oberste Priorität.
Das Publikum zeigte ihre Anerkennung dieser Leistungen mit großem Applaus. Ein wirklich guter Lohn für die Akteure.
Nach dem Abschluss der Ü35 konnte man eine Vorführung mit Musik genießen. 3 Sportler aus der Oberstufe zeigten Grundschule, Kata, Kumite und Selbstverteidigung passend zur Musik. Michael (3.Dan), Guido (1.Kyu) und Johannes (3.Kyu) zeigten dabei die Kata mit den Namen Empi (Empi bedeutet Flug der Schwalbe, Artverwandt einer Schwalbe, welche die Flughöhe sowie die Richtung im Flug schlagartig und permanent ändert.) In der Selbstverteidigung wurden Abwehrtechniken gegen zwei Angreifer gezeigt. Hier herrschte ausschließlich Bewegung auf der Matte. Schnelligkeit und die präzise Ausführung der Techniken zeigten deutlich den Leistungsstand der Akteure. Für viele Zuschauer war es das erste mal, solch Techniken in der Realität zu sehen.
Aber auch Torsten(2. Dan) und Christopher ( 3.Kyu) zeigten im Anschluss Techniken aus der Selbstverteidigung. In rasanter Geschwindigkeit wurden hier Würfe und Hebeltechniken dargestellt. Die Vielfältigkeit der Techniken zeigten auch hier jeweils das passende Rezept auf einen Angriff.

Als letztes gab es noch ein besonderes Ereignis. Torsten hatte sich vorgenommen einen Bruchtest durchzuführen. Hier sollte nicht nur ein Brett zerschlagen werden, sondern gleich mehrere Steine. Nach einer kurzen Konzentrationsphase durchschlug er beim ersten Versuch 6 übereinandergestapelte Steinplatten. Sein Ziel hatte er damit noch nicht erreicht. Bei der 2. Vorführung hat er dann glatt alle 8 Steinplatten zerschlagen. Ziel eindeutig erreicht. Jedoch nicht zur Nachahmung empfohlen. Nur erfahrene Kampfsportler dürfen solche Techniken anwenden.
Gegen 16:00 Uhr kam die Feier zum Ende und alle Beteiligten waren mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden.
Hier noch mal den Dank an alle Mitwirkenden denn ohne die zahlreichen Spenden und eingebrachten Arbeitseinsätzen ist solch eine Feier nicht durchführbar.