18. KVN "Oldie"-Jukuren-Lehrgang in Lüneburg 28./29.08.2010

 

Eine Abordnung der Karate-Abteilung war auch in diesem Jahr auf dem schon traditionellen "Oldie"-Jukuren-Lehrgang in Lüneburg, ausgerichtet vom 1. Karate Dojo Yukai Lüneburg e.V. von 1970.

 

Auf dem Lehrgang legten einige Mitglieder der Karate-Abteilung vor Dieter Mansky und Rainer Tippe erfolgreich ihre Kyu-Prüfung ab.

Johannes Neumann (1. Kyu)

Claudia Vahldiek-Koller (7. Kyu)

Melanie Michele (7. Kyu)

 

Bericht von Rainer Tippe, einer der Ausrichter des Lehrgangs:

"Der dem Jukuren-Lehrgang vorgeschaltete Dan-Vorbereitungs-Lehrgang, unter der Leitung von Dieter Mansky 7. Dan, war wie immer sehr gut besucht. 

Dieses setzt sich beim eigentlichen Jukuren-Lehrgang fort. In den letzten Jahren ist eine stetig steigende Teilnehmerzahl zu bemerken.

Auch noch eine erfreuliche Tatsache gibt es zu melden. Kamen die Sportler in den Vorjahren überwiegend aus dem Bereich der Kyu-Mittel- und Oberstufe sowie Danträger, so waren in diesem Jahr auch Sportler aus der Unterstufe mit großem Eifer dabei.

Es spricht mal wieder einmal mehr für Dieter Mansky, der die erste Trainingseinheit leitete, alle Gürtelstufen entsprechend einzubinden. Jeder konnte nach seinem Leistungsstand die Aufgaben erfüllen. Dieter legte sein Hauptaugenmerk auf die Hüftarbeit. 

Die zweite Trainingseinheit gab Martin Weber 3. Dan, den Meisten von Turnieren und Meisterschaften als erfolgreicher Kämpfer bekannt.

Nachdem Rainer Tippe Martin als Referenten vorgestellt hatte, sah man in Fragende Gesichter: Machen wir jetzt Kumite mit richtig "Hauen" und so, und das auf einem Oldie-Lehrgang, müssen wir uns das antun?

Umso erstaunter waren die "Oldies", das man Kumite auch anders vermitteln kann, als nur aufeinander einzudreschen. Martins Training beinhaltete Reaktionstraining und er hatte Kumite-Übungen im Gepäck, die man nicht oft im Dojo trainiert. 

Die letzte Einheit des Tages leitete Karin Tippe 3. Dan. Diesmal kein Karate, sondern Qi Gong.

Mit leichten fließenden Qi Gong Übungen sollten die Jukuren den ersten Tag ausklingen lassen.

Karate-Leute neigen dazu am Ende der Bewegung KIME aufzubauen.

Das ist beim Qi Gong nicht hilfreich. Aber mit ein wenig Übung gelang es die Qi Gong Formen locker und entspannt durchzuführen.

Wir ließen den Tag mit einem guten Essen beim China-Mann ausklingen. 

Hier sei einmal die "Gang" aus Wolfenbüttel erwähnt, die schon seit Jahren treue

Mitstreiter beim Jukuren-Lehrgang sind. Sie waren auch die ersten am Sonntagmorgen auf der Matte. 

Der 2. Tag begann mit einem Vortrag von Dr. Anette Templin 1. Dan. Behandelt wurde das Thema Muskeln. Wie ist ein Muskel aufgebaut, wir arbeitet er unter welchen Bedingungen.

Anette hielt wie immer einen anschaulichen Vortrag, der durch die Zuhörer dann auch in einer regen Diskussion endete.

Die letzte Trainingseinheit an diesem Wochenende wurde von Rainer Tippe gegeben.

Thema war die Heian Nidan. Hier wurden spezielle Schwerpunkte der Kata geübt. Anschließend war Ippon-Kumite, Jodan, Chudan und MaeGeri angesagt, mit der Maßgabe, Abwehren für diese Angriffsstufen nur aus der Heian Nidan zu verwenden.

Da die Tendenz dazu hingeht, dass Lehrgänge nur noch am Samstag stattfinden, wurde von Rainer angesprochen, ob es nicht sinnvoll währe auch den Jukuren-Lehrgang nur eintägig zu machen. Die überwiegende Mehrheit war dafür, daher wird der Oldie-Lehrgang 2011 auch nur am Samstag sein und wie früher Anfang November. Bis dahin." rt 08/2010

 

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