Am 4.Juni 2010 fanden beim MTV in Wolfenbüttel Dan-Prüfungen im Karate statt. An dieser Prüfung nahmen auch drei Sportler der Karate-Abteilung des MTV teil.
Die fast zweistündige Prüfung beinhaltete Kihon-Ido (Grundtechniken), Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner) sowie Selbstverteidigung.
Michael Joost, Michael Scholz und Torsten Bartelborth konnten in allen Prüfungsteilen mit ihren guten Leistungen vor den Prüfern Andreas Modl und Melutin Susnica überzeugen und bekamen so nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung ihre Urkunde zur bestandenen Dan-Prüfung überreicht. 
Bild von links:
Andreas Modl (Prüfer)
Michael Scholz 3.Dan
Michael Joost 4.Dan
Torsten Bartelborth 3.Dan
Melutin Susnica (Prüfer)
Damit gibt es im Karate Dojo des MTV Wolfenbüttel mittlerweile insgesamt 8 Schwarzgurtträger vom 1. bis zum 4.Dan, die den hohen Leistungsstand und die gute Vorbereitung im Verein nach außen widerspiegeln. Durch ihre eigene Erfahrung und ihr Wissen können sie so ein anspruchsvolles Training auch für nachfolgende Schüler gewährleisten.
Herzlichen Glückwunsch zu den gezeigten Leistungen.
DAN (Kampfsport)
Die Gürtelfarben der Meistergrade im Budo. Der Dan (jap., wörtlich Stufe, Rang) stammt aus dem japanischen und bezeichnet in vielen asiatischen Kampfkünsten einen Fortgeschrittenen- bzw. Meistergrad. Danträger sind Personen, die einen Dangrad innehaben. Der niedrigste Meistergrad (der 1. Dan) folgt auf den höchsten Schülergrad (jap. 1. Kyu). Im Shotokan-Karate sind die Schülergrade vom 9.Kyu (Anfänger) bis zum 1. Kyu gestaffelt.
Die Aufteilung in zehn Meistergrade ist im Allgemeinen üblich bei japanischen Kampfkunst- bzw. Kampfsportarten. Dabei heißt Shodan wörtlich Anfangsgrad, die übrigen enthalten das entsprechende Zahlwort als Vorsilbe und heißen damit Zweiter Grad, Dritter Grad usw.
Ein Dan-Grad wird in jüngeren Budo-Systemen mit dem Tragen eines schwarzen Gürtels kenntlich gemacht. In den meisten „gürteltragenden“ Kampfsportarten werden die „Schwarzgurte“ (1. bis 5. Dan) aufgrund technischer Prüfungen verliehen. In vielen Sportarten gelten die höheren Grade der Meisterschaft auch als „geistige“ Meisterschaft, bei der der Träger eines entsprechenden Dan beginnt, die intellektuellen Hintergründe, Werte und Einsichten, die ein Kampfsport bzw. eine Kampfkunst vermittelt, zu verinnerlichen.
Die höheren Dan-Grade werden entweder ebenfalls mit einem schwarzen, oder auch mit einem rot-weißen, weiß-blauen, roten oder wiederum weißen Gürtel (entsprechend dem niedrigsten Schülergrad) gekennzeichnet. Letzteres begründet sich in der asiatischen Philosophie und soll symbolisieren, dass die Schüler- und Meistergrade einen geschlossenen Kreis, eine Harmonie bilden. Allerdings oft nur theoretisch, denn in den meisten Kampfsportarten werden die höchsten Dan-Grade kaum oder gar nicht vergeben, da sie als Vollendung der Kunst angesehen werden.
Entgegen landläufiger Annahme bedeutet das Erreichen des 1. Dan keineswegs die perfekte Meisterschaft. In der Bedeutung des Wortes Dan (wörtl. Stufe) legt nahe, dass jeder Dan ein Schritt von vielen ist. In einigen Systemen gilt vielmehr, dass der 1. Dan nur die Befähigung darstellt, die eigentliche Kampfkunst zu erlernen, d. h. den Abschluss einer lediglich vorbereitenden Ausbildung markiert.
Internationale Spitzenkämpfer in den Kampfsportarten, welche Wettbewerbe austragen, haben in der Regel höchstens den dritten Dan inne. Dies ergibt sich durch die Mindestvorbereitungszeiten zwischen den Dan-Prüfungen und somit auch durch das Alter der Kämpfer, welches meist durch die Vorgaben und Anforderungen des Leistungssports für Aktive begrenzt ist.Quelle: Wikipedia